Ex-Jugoslawien
Das „Bosnien-Modell“ ist für Georgien ungeeignet
Analyse von David Chandler
Die Umwandlung von Kaukasusgebieten in internationale Protektorate ist der Demokratisierung keineswegs förderlich. mehr
Analyse von David Chandler
Die Umwandlung von Kaukasusgebieten in internationale Protektorate ist der Demokratisierung keineswegs förderlich. mehr
Kommentar von Osei Asante Gyapong
Die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften ist nicht verantwortlich für die Unterentwicklung Afrikas, sondern kann zu ihrer Überwindung beitragen. Afrikaner werdet zu Weltbürgern! mehr
Analyse von Stuart Simpson
Die intensiver werdenden Wirtschaftsbeziehungen Chinas zu Afrika sind für den Westen keineswegs eine Bedrohung – vielmehr profitieren alle bedeutenden Volkswirtschaften davon, wenn Afrika kein „hoffnungsloser Fall“ mehr ist. mehr
Interview mit Klaus Lampe
In der Debatte über die Ausrichtung der Entwicklungspolitik fehlt es nicht an akademischen und theoretischen Empfehlungen. Doch welche praktischen Konsequenzen hat das Primat der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes für die Menschen? Barbara Off sprach mit Klaus Lampe, einem erfahrenen Praktiker der Entwicklungszusammenarbeit. mehr
Essay von Barbara Off
Wenn westliche Gesellschaften nicht an Fortschritt glauben, welchen Zweck erfüllt dann Hilfe für die Dritte Welt? Barbara Off zieht ein Resümee aus mehr als einem halben Jahrhundert westlicher Entwicklungspolitik. mehr
Essay von Raymond Tallis
Warum genießen wissenschaftlicher Sachverstand und die Wissenschaften insgesamt einen so schlechten Ruf, während unsinnige Behauptungen über die Wissenschaften oder wissenschaftlich verbrämter Unsinn Hochkonjunktur haben? Die Ursache liegt in einer Reihe weit verbreiteter Vorurteile und Mythen: etwa, dass die Wissenschaft unüberwindbare Schwierigkeiten erzeuge, dass sie nicht in der Lage sei, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, und wenn doch, so nur zu einem zu hohen Preis und zulasten menschlicher Werte. Diese Vorstellungen zu entkräften ist die Voraussetzung dafür, dass die öffentliche Wertschätzung von Wissenschaft gesteigert werden kann. mehr
Analyse von Christina Rempe
Über die große Angst vor kleinen Teilchen. mehr
Analyse von Lutz Niemann
Wenn wir auf Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen urteilen, müssen wir die Einstufung von Kernenergie als gefährlich und erneuerbarer Energie als ungefährlich überdenken. mehr
Kommentar von Sabine Beppler-Spahl
Die Betonung des Rechts der Eltern, die Schule ihrer Kinder frei wählen zu können, verschleiert, dass eine gute Schulbildung eine gesellschaftspolitische Aufgabe ist. mehr
Analyse von Josef Kraus
Sieben Argumente für eine Renaissance des Wissens. mehr
Essay von Alexander Hans Gusovius
Über deutsche Russlandfreundlichkeit, Amerikafeindlichkeit und die Chancen für plurales Denken. mehr
Analyse von Frank Furedi
Frank Furedi erklärt, warum sich Verschwörungstheorien nicht allein durch Fakten widerlegen lassen. mehr
Von Thomas Deichmann
Zu Tode „entwickelt“ - Einige klassische Entwicklungsländer haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu Schwellenländern hoch gearbeitet. Nun sind sie drauf und dran, im Schatten der Finanzkrise ihre Weltmarktpositionen gegenüber den alten Platzhaltern auszubauen. Eine Verschiebung des internationalen Kräftegleichgewichts ist eine unabdingbare Folge des aktuellen Geschehens an den Finanzmärkten. Für diejenigen, für die es bislang schon schlecht aussah, bleibt es indes prekär. mehr
Kommentar von Klaus Bittermann
Mit Hunter S. Thompson auf dem Campaigntrail 1972. mehr
Essay von Hubert Markl
Wirkliche Nachhaltigkeit braucht forschende Naturwissenschaftler, entwicklungsfähige Ingenieure sowie genügend Techniker und Facharbeiter. Der wichtigste nachwachsende Rohstoff ist der vernünftige Mensch selbst. mehr
Interview mit Maria Steuer
Maria Steuer, Kinderärztin und Vorsitzende des Familiennetzwerks, im Gespräch mit Sabine Beppler-Spahl über die staatliche Bevormundung von Eltern. mehr
Essay von Herbert Uhlen
Herbert Uhlen über das krampfhafte Bemühen um eine stimmungsgeladene Ausgestaltung von Ausstellungen, das die Exponate entwertet und die Besucher in die Irre führt. mehr
Von Matthias Heitmann und Stefan Chatrath
Von der EURO 2008, bei der die ausgeprägte Fitness der russischen Mannschaft Anlass für Spekulationen bot, über den Doping-Dauerbrenner Tour de France bis hin zu den Olympischen Spielen in Peking – der Sportsommer 2008 lieferte wieder ausreichend Stoff für die Dopingdebatte. Die ihr zugrunde liegende Standpunkte werden jedoch nur selten hinterfragt, und die Protagonisten begegnen sich zu selten auf Augenhöhe. Novo widmet sich seit Längerem intensiv dem Thema „Doping“. In dieser Debatte treffen die beiden Novo-Redakteure Matthias Heitmann und Stefan Chatrath auf Steffen Moritz, Vorstandsmitglied von Sport Transparency – Für den Sauberen Sport e.V., ein Verein, der Projekte und Aktionen zur Aufdeckung und Prävention von Doping, Täuschung und Korruption im Sport unterstützt. Beide Seiten eint die Unzufriedenheit ob des aktuellen Umgangs mit der Doping-Problematik; ihre Standpunkte und Lösungsansätze sind jedoch sehr unterschiedlich. mehr
Kommentar von Carl Wiemer
Über Jörg Immendorff, den Staatskünstler der Berliner Republik. mehr
Essay von Alexander Hans Gusovius
Das Ende der Moderne naht. Und was kommt danach? Von Alexander Hans Gusovius mehr
Essay von Frank Furedi
Ist es verwunderlich, wenn in Zeiten, in denen das Leiden gefeiert wird und wir alle dem Opfer glauben müssen, die Leute wilde Geschichten über Wölfe und Nazis erfinden? mehr
Essay von Josie Appleton
Einst feierte die Gesellschaft risikobereite Unternehmer und lobte ehrliche und harte Arbeit. Heute, so heißt es in einem neuen Buch, werden Erwachsene wie Kinder behandelt. mehr
Rezension von Alexander Horn
Über das Buch Der globale Countdown. mehr
Analyse von Brendan O’Neill
Schwarz-Weiß-Darstellungen des Konflikts in Südossetien verschleiern, wie sehr der westliche „Krieg gegen den Terror“ die Region destabilisiert hat. mehr
Kommentar von Nathalie Rothschild
Nur eines lässt sich an der winzigen Änderung des Artikels 301 des türkischen Strafgesetzbuches ablesen: Der Reformdruck der Europäischen Union befördert die Unfreiheit in der Türkei. mehr
Essay von David Perks
Über die zu einseitige Fixierung der Bildungspolitik auf die Ergebnisse moderner Neurowissenschaften. mehr
Essay von Beda M. Stadler
Weder das totalitäre noch das religiöse Denken verträgt sich mit der Wissenschaft. mehr
Interview mit Norman Borlaug
Der Friedensnobelpreisträger Norman Borlaug im Gespräch über die Zukunftsfähigkeit der globalen Agrar- und der europäischen Angstpolitik. mehr
Interview mit Salomon Kroonenberg
Der niederländische Geologe und Bestsellerautor Salomon Kroonenberg rät zu mehr Gelassenheit in der Klimadiskussion. Kommt schon in 10.000 Jahren die nächste Eiszeit? mehr
Essay von Sabine Beppler-Spahl
Über ein Buch, das unangenehme Fragen stellt, die in der Bildungsdebatte zumeist ignoriert werden. mehr
Analyse von Hartmut Schönherr
Über Refeudalisierung und die Große Koalition des Stillstands. mehr
Kommentar von Kai Rogusch
Über drei lesenswerte Bücher zur Krise der Europäischen Union. mehr
Kommentar von Julian Namé
Amerikakritische Sentiments sind in Europa weit verbreitet; sie prägen auch die Wahrnehmung des US-Wahlkampfs. Während Barack Obama vielen Europäern als Hoffnungsträger gilt, steht der Republikaner John McCain für das „alte“ Amerika. Julian Namé fragt nach Inhalt und Ursprung des europäischen Antiamerikanismus und stellt fest, dass es eher um das Selbstverständnis des alten Kontinents als um eine fundierte Kritik an der Neuen Welt geht. mehr
Analyse von Frank Furedi
Im US-Wahlkampf hat das liberale Lager den Kampf um viele Wähler erst gar nicht aufgenommen. Lieber versucht man, die Haltungen und Vorurteile der eigenen Unterstützer zu bestärken – indem man „den anderen“ mit nichts als Verachtung begegnet. mehr
Essay von Sabine Reul
Das Nein der Iren zum Lissaboner Vertrag ist ein Gewinn für die Demokratie in Europa. mehr
Kommentar von Hans Durrer
Hans Durrer über moderne, pseudo-differenzierende Spielarten der Zensur. mehr
Analyse von Thomas Deichmann
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind unersetzliche Bausteine einer modernen Zivilgesellschaft - heißt es. Thomas Deichmann hat Fakten zusammengetragen, die wir als mehrteilige Novo-Serie dokumentieren. Dieses Mal geht es um ihre Wirtschaftsmacht und Glaubwürdigkeit. mehr
Analyse von Stefan Chatrath
Sponsoren sind nicht schuld am Doping im Radsport. Aber auch Antidoping liegt nicht unbedingt in ihrem Interesse. mehr
Analyse von James Woudhuysen
Der Sport ist den Politikern egal. Die aktuellen Debatten über die Olympischen Spiele in Peking beweisen das. Noch deutlicher wird dies aber in den Diskussionen, die schon jetzt in Großbritannien anlässlich der Austragung der Olympischen Spiele im Jahr 2012 in London geführt werden. Mit den Spielen will das Vereinigte Königreich all das erreichen, was in den letzten Jahrzehnten immer scheiterte: die Stärkung des britischen Selbstbewusstseins, den Ausbau des Transportwesens und natürlich die Bekämpfung des Klimawandels. Olympia bleibt bei alledem auf der Strecke. mehr